18SBLogo Familienzentrum0924

Herzlich Willkommen beim Katholischen (abgekürzt Kath.) Familienzentrum  DeutzPoll

Hätzlich willkumme - Welcome - Bienvenue - Hartelijk welkom - Mirë se erdhët (albanisch) - Bienvenido - Bem-vindo - Benvenuti! - Dobro dosl (Bosnisch, kroatisch) – Witamy - Hos geldiniz (türkisch) - Добро пожаловать! (Russisch) - Soo dhawaada (Somali) - أهلاً وسهلاً (Arabisch) - Sima xer amey (Kurdisch (Dimilî) – Karibuni (Suaheli) - Latscho diwes sintiwale e romale (Romanes) - Bine ati venit (Rumänisch)

Konzept Kath. Familienzentrum DeutzPoll

 

1. Vorwort

 

Mit dem Kath. Familienzentrum DeutzPoll bieten unsere Pfarrgemeinden St. Heribert in Deutz (inkl. St. Urban, Stegerwaldsiedlung) und St. Joseph und Hl. Dreifaltigkeit in Poll inmitten der Umbrüche unserer pluralen Gesellschaft den Familien in besonderer Weise Schutz und angemessene Begleitung in ihren unterschiedlichen Lebensverhältnissen. Kinder und Erwachsene finden hier Annahme, Wertschätzung, Gespräch, Begleitung und hilfreiche Lösungen angesichts der zahlreichen Spannungen und neuen Herausforderungen. Als Einrichtungen in katholischer Trägerschaft (Alexianer Köln GmbH, Kath. Familienbildung Köln e.V., SKM Köln e.V., Kath. Kirchengemeindeverband Deutz Poll) bemühen wir uns, die einzelnen Familien in den unterschiedlichen sozialen Erscheinungsformen zu stärken und ihnen in ihren sozialen, kulturellen und spirituellen Lebensformen entgegen zu kommen.

In seiner Enzyklika „Deus Caritas“ weist Papst Benedikt XVI darauf hin, dass die Sorge um das Wohl aller Menschen und die Sorge von Familienmitgliedern untereinander ein unverzichtbares Kennzeichen der Praxis der Kirche darstellen (DC 25).

So erleben wir die derzeitigen Umbrüche in Kirche und Gesellschaft als Chance zu neuen Anfängen und als Auftrag zu einer stärkeren Vernetzung. Unser Blick richtet sich insbesondere auf das Wachstum der Familie außerhalb der eigenen Wohnung und jenseits der kommerziellen Angebote. Unsere Hilfeleistungen und Unterstützung gelten unabhängig von Kirchenzugehörigkeit, Religion, Ethnie oder politischer Weltanschauung (s. DC 31). Gerade so wird Kirche spürbar und bereichert unsere Lebenswelt mit christlichen Werten.

Mit Papst Franziskus schauen wir auf die Familie von Nazareth. Sie hilft uns, die große Mission der Familie neu zu entdecken: Platz zu schaffen für die Ankunft Jesu. Jesus aufzunehmen in der Familie, in der Person der Kinder, des Ehepartners, der Großeltern… Jesus ist dort. Dort will er aufgenommen werden, damit er im Geiste in jener Familie aufwachsen kann. Jede christliche Familie kann – wie Maria und Josef es taten– Jesus aufnehmen, ihm zuhören, mit ihm sprechen, ihn bewahren und schützen, mit ihm wachsen; und auf diesem Weg die Welt verbessern. (Papst Franziskus, Katechese über die Familie, 17.12.2014)

Alle sind eingeladen, mit ihren je persönlichen Begabungen und Fähigkeiten mit zu wirken und den Menschen die Frohe Botschaft des Evangeliums zu verkünden.

2. Sozialraumanalyse unseres Kirchengemeindeverbandes

Die Strukturdaten ergeben für den Verbund des Familienzentrums ein nach Stadtteilen deutlich differenziertes Bild.  (s. Sinus-Studie)

Das Einzugsgebiet besteht aus drei Stadtteilen mit unterschiedlicher Prägung, die insgesamt als typisch städtisch / innenstädtisch gelten können. 

In Stichworten lassen sich die Stadtteile folgendermaßen kennzeichnen:

a: Stegerwaldsiedlung

Dieser Stadtteil gehört politisch zu Mülheim Süd. Er ist historisch geprägt durch die Werkssiedlungen (Motorenwerke Deutz) und durch den Sozialen Wohnungsbau, der ursprünglich dezidiert katholischen Charakter hatte.

Die Anzahl der Katholik/innen liegt heute bei ca. 1000. An kirchlichen Gebäuden/ Einrichtungen finden sich hier neben Kirche und Pfarrheim St. Urban das Kath. FamilienForum Köln Deutz Mülheim und die Offene Tür TeeNTown. Seit 2008 ist der bis dahin katholische Kindergarten (Ulitzkastr. 34) in Trägerschaft der Fröbelstiftung.

Die Kooperation mit den Kitas und Jugendeinrichtungen wurde in den vergangenen Jahren im Bereich der Stegerwaldsiedlung verstärkt. Die Zusammenarbeit dieser Einrichtungen bei kirchlichen Feiern wie an St. Martin und auch beim Siedlungs- oder Stadtteilfest im Spätsommer ist selbstverständlich geworden. Dies sind positive Auswirkungen der Initiative Mülheim 2020. Auch im Bereich offener Familienarbeit besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Verbundpartner Kath. FamilienForum Köln Deutz Mülheim.

Der Stadtteil kennzeichnet sich derzeit durch den hohen Anteil an sozialem Wohnungsbau, einen erhöhten Anteil an Arbeitslosen bzw. ALG2 unterstützten Haushalten. Durch Zuzug ist der Anteil an Haushalten mit Migrationshintergrund in den letzten Jahren stark gestiegen.

Aufgrund der Sanierungsmaßnahmen und Aufstockungen vieler Häuser seitens der Wohnungsbaugenossenschaft und der damit verbundenen Aufwertung der Gebäude verändert sich die Bevölkerungsstruktur der Stegerwaldsiedlung erneut. Die neuen Mieter/innen sind häufig in Wohngemeinschaften lebende Student/innen und finanziell gut gestellte Familien.

Die Bebauung der Brachflächen der Motorenwerke Deutz mit innerstädtischem Wohnungsbau – inkl. Erschließung eines direkten Zugangs zum Rheinpark – hat begonnen. Ab Januar 2019 ist geplant, dass eine weitere Kita in Trägerschaft der Fröbelstiftung mit 100 Plätzen zahlreiche Familien mit Kleinkindern betreut, die im direkten Umfeld wohnen bzw. leben werden.

Die Stegerwaldsiedlung ist einer der Stadtteile in Köln mit der höchsten Geburtenrate.

Verglichen mit anderen Teilen Kölns weist die Kriminalstatistik laut Auskunft der Polizei hier stark unterdurchschnittliche Fallzahlen auf.  Viele Mitbürger/innen fühlen sich jedoch angesichts zahlreicher dunkler Ecken und unzureichend beleuchteter Wege wie durch zunehmenden Drogenkonsum um die Offene Tür nicht sicher. Ein vermehrter Einsatz von Sozialarbeitern und „Streetworkern“ ist geplant.

b: Deutz

Deutz gehört politisch zum Stadtteil Innenstadt. Dies entspricht auch der Bevölkerungsstruktur und der Entwicklung der Wirtschaftsstruktur.

Mehrere signifikante Bauprojekte kennzeichnen die Veränderung im Stadtteil Deutz.

Der Neubau mehrerer Verwaltungsgebäude (öffentlicher und privater Arbeitgeber) konzentriert sich um den Bahnhof Deutz. Diese Gebäude stehen für eine Entwicklung in der Wirtschaftsstruktur des Stadtteils, die sich sichtbar in der Auswahl an Geschäften in der Deutzer Freiheit niederschlägt. Aus 1 €-Shops wurden Bistros.

Der Abriss des Barmer Viertels 2006 und die Umwandlung von Wohnungen einer Wohnungsbaugenossenschaft in Eigentumswohnungen stehen stellvertretend für die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur. Eine erhöhte Fluktuation der Wohnbevölkerung ist markant, zugleich schrumpft die Gesamtzahl der Bevölkerung. Die Anzahl von ein und zwei Personen Haushalten steigt. Familien mit 2 Kindern ziehen oft in andere Stadtteile mit größeren Wohnungen bzw. geringeren Mieten. Der Stadtteil wird also erkennbar „innerstädtischer“, auch hinsichtlich der Größe und Sozialstruktur der hier lebenden Familien.

Auf Initiative von Herrn Tobias Kempf im Bürgerzentrum Deutz sind verschiedene Arbeitskreise entstanden, die sich miteinander vernetzt für Kinder, Jugendliche und ihre Familien einsetzen, u.a. der AK Kinder, Jugend und Familie. Dadurch sind die meisten Kinder der Flüchtlingsunterkünfte in die Kindertagesstätten und Grundschulen in Deutz und anderen Stadtteilen integriert. 14 Kinder gehen in die Kita St. Heribert.

Auffällig ist, dass viele Familien, die früher in Deutz wohnten und als Kinder in die Kita St. Heribert gingen, heute gern nach Deutz zurückkommen, damit ihre Kinder dieselbe Kindertagesstätte besuchen können.

Östlich des Autobahnzubringers ist die Lage relativ stabil. Viele Mietwohnungen in großen Wohneinheiten kennzeichnen diesen Bereich ebenso wie ein erhöhter Anteil an Studierenden, die jedoch nicht das soziale Umfeld prägen. Aufgrund der Diskussionen um die Verlegung der Hochschule ist die Entwicklung unsicher. Südlich der Severinsbrücke bleibt die Lage relativ stabil. Hier gibt es viele Mietwohnungen einer Wohnungsbaugesellschaft, bei der bisher keine Privatisie- rungstendenzen erkennbar sind. Viele Mieter wohnen schon seit Jahren hier, der Zuzug neuer Familien erfolgt mehr durch einen Generationenwechsel.   

Die Herausforderung für die Kirche besteht hier in der Aufgeschlossenheit gegenüber den jüngeren Milieus und der veränderten, im Stadtteil gelebten Alltagskultur. Als Kirche müssen wir dorthin gehen, wo die Menschen sind, und mit ihnen ins Gespräch kommen.

c: Poll

Der Ortsteil Poll gehört politisch zu Porz. Innerhalb des Seelsorgebereichs gilt er als der dörfliche Stadtteil. Dies entspricht dem baulichen Charakter um St. Joseph und der als relativ intakt empfundenen Sozialstruktur der Gemeinde.

In den letzten Jahren wurden hier einige Industriebrachflächen (Poller Kirchweg) neu erschlossen und mit Wohnungen bebaut. Außerdem sind zahlreiche Gärten und Felder mit Reihenhäusern / Mehrfamilienwohnungen bebaut worden, andere stehen kurz vor der Erschließung. Ein verstärkter Zuzug von Familien mit (kleinen) Kindern wird in den nächsten Jahren erwartet. Als Kath. Familienzentrum bemühen wir uns, mit unseren Angeboten entsprechende Hilfe zu leisten.  

In Poll gibt es einen Integrationskreis und gut entwickelte Strukturen der Caritas und der Stadt Köln. Hier wohnen Roma und Familien mit Fluchthintergrund in mehreren Wohnheimen bzw. Flüchtlingsunterkünften. Sie bilden einen Schwerpunkt in der Arbeit des SKM- Familienzentrums.

Der überwiegende Teil Polls kann als vorstädtisch, nicht  ländlich, bezeichnet werden. In diesem Stadtteil befindet sich der höchste Anteil an Eigentumswohnungen bzw. Häusern unseres Seelsorgebereichs. Die Wohnbevölkerung ist relativ stabil, in der deutschen Bevölkerung gibt es kaum Arbeitslosigkeit.

Die Vernetzung der Familien ist hier erkennbar größer als in den anderen Stadtteilen. Signifikant ist die meist höhere Anzahl an Kommunionkindern im Verhältnis zur Größe der Katholikenzahl. Die sinkende Zahl der Firmanden weist auch hier auf die Sinn- und Glaubenskrise der Jugendlichen und ihre zunehmende Distanz zur Kirche hin. Aufgrund der Ganztagsschule und erhöhter Anforderungen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf ist eine regelmäßige Jugendarbeit, auch Verbandsarbeit, kaum noch möglich.

Manche Aktivitäten kirchlicher Arbeit (Familiengottesdienste, Ferienfreizeiten, Fußballverein) werden noch stark frequentiert, gleichzeitig nehmen Traditionsabbrüche wie z.B. Schützenverein, sinkende Zahl der Firmanden, etc., zu.

3. Aufbau des Kath. Familienzentrums

3.1 Struktur

Das Kath. Familienzentrum ist in Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten, der Jugendarbeit, dem FamilienForum Köln Deutz Mülheim und anderen kirchlichen Trägern entstanden. Es versteht sich als ein Netzwerk, das Familien jeder Konfession/ Religion und jeder Sozialform unter­stützt, fördert, begleitet und berät. Alle beteiligten Einrichtungen und Gruppen des Kirchengemeindeverbandes koope­rieren und profitieren von diesem Netzwerk.

Das Kath. Familienzentrum  DeutzPoll ist ein Verbund der Kindertagesstätte St. Joseph und  St. Heribert (Schwerpunkteinrichtung), der Kindertagesstätte SKM Familienzentrum Poll, der Kindertagesstätte ALEXIANER PÄNZ und dem FamilienForum Köln Deutz Mülheim. Zum Koordinationskreis gehören auch Vertreter des Pfarrgemeinderates (aus Deutz und Poll) und ein Vertreter des Kirchengemeindeverbandes als Trägervertreter.

Innerhalb des Familienzentrums hat jede Einrichtung Schwerpunkte hinsichtlich der Angebote, entsprechend ihrer jeweiligen Trägerschaft und Aufgabenfelder. Darüber hinaus ergeben sich aus der Sozialraumanalyse Schwerpunkte, die in der Verortung der jeweiligen Angebote umgesetzt werden. Dank des Kath. Familienzentrums und den weiteren Trägern der Kinder- und Jugendhilfe können wir vielen Menschen aktiv mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das Zusammenleben von Erwachsenen mit Kindern gewinnt in Gemeinschaft, in Riten und kulturellen Impulsen an Wertigkeit. Unsere Feiern, Feste, Gottesdienste, Initiativen, Projekte, Gruppenarbeit mit der gesamten Jahresplanung knüpfen daran verbindlich an. 

Über die Ziele des Landes NRW hinaus verstehen wir die Arbeit des Kath. Familienzentrums als pastorale Aufgabe, der sich unsere Kirche verpflichtet weiß.  Diese Aufgabe weist über die bisherigen klassischen Aufgaben für Familien hinaus, die an den einzelnen Kirchorten verwurzelt waren.

 

3.2. Leitung und Verbundpartner  

 
 

Leitung:                                                      
Sr. Elke Stein TC, delegierte Leiterin                              
Tel.: 0176-34237639   
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
 

 

  

 

Verbundpartner

 ___________________________________________________________________________________

1. Kindertagesstätte St. Heribert  
Schwerpunkteinrichtung        
Eva-Maria Ruckes Lorenzstr. 5-7  
50679 Köln 
Tel.: 0221/811376
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

______________________________________________________________________________________

  

2. Kindertagesstätte St. Joseph  
                                                   
Jutta Karopka 
Poller Hauptstr. 26b
51105 Köln
Tel.: 0221/8307229
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 ____________________________________________________________________________________

   

3. Kindertagesstätte ALEXIANER PÄNZ                                                                                   

Laura Kruszczak 

Rolshover Kirchweg 121             

51105 Köln 

Tel.: 0221/7099413401 

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 ______________________________________________________________________________________

  

 

4. Kindertagesstätte SKM Zentrum-Poll                               

Frank Manterfeld 

Am Rolshover Hof 12  

51105 Köln 

Tel.: 0221/836751

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 ______________________________________________________________________________________

 

 

5. FamilienForum Deutz Mülheim         

Karina Büscher-Lueb

An St. Urban 2

51063 Köln

Tel.: 0221/88044-11

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
_________________________________________________________________________________
 
 

3.3  Kooperationspartner

Durch Anklicken gelangen Sie auf die Webseite bzw. zu den Kontaktdaten der einzelnen Partner/innen:

 

Kontakt

Kooperationspartner

1 http://www.buergerzentrum-deutz.de/

Bürgerzentrum Deutz

2 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Caritasverband

Beratungsstelle für Eltern Jugendliche u. Kinder /

3 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Caritasverband

Kölsch Hätz

4 https://www.katholische-kindergaerten.de/kitas/284-alexianer-paenz

Elternbeirat Kita ALEXIANER PÄNZ

5 https://www.katholische-kindergaerten.de/kitas/796-st-heribert

 

Elternbeirat Kita St. Heribert

Schwerpunkteinrichtung

https://www.katholische-kindergaerten.de/kitas/37-st-joseph

Elternbeirat Kita St. Joseph

7https://www.skm-koeln.de/skm-familienzentrum-poll/

Elternbeirat Kita

SKM Familienzentrum Poll

8 https://erfolgsstep.de/

ErfolgsStep

9 https://www.ergodeutz.de/

Ergo Deutz

10 https://1000fuessler.froebel.info/

FRÖBEL-Kindergarten Tausendfüßler

11 https://villacharlier.froebel.info/

FRÖBEL-Kindergarten

Villa Charlier

12 www.ggs-gotenring.de/

GGS Gotenring

13 ggs-poll-koeln.de/

GGS Poller Hauptstraße

14 Tel: 0221- 817803

Kath. Jugendwerke Köln e.V. TeeNTown

15 KÖB St. Heribert - Deutz Poll

Kath. Öffentliche Bücherei

St. Heribert

16 LESEZEICHEN KÖB St. Joseph und Hl. Dreifaltigkeit - Deutz Poll

Kath. Öffentliche Bücherei St. Joseph und Hl. Dreifaltigkeit

17 kgs-gotenring.de/

KGS Gotenring

18 www.kgs-janusz-korczak.de/

Janusz-Korczak-Schule

19 Tel: 0221-8304009

Kath. Kirchengemeindeverband für Poll

20 https://www.kinderaerzte-im-netz.de/     aerzte/köln---vingst/rechts.../startseite.html

Kinder- und jugendärztliche Gemeinschafts- praxis Dr. P. Tekampe

21 Kinder-Tagespflege Poll

Kinder-Tagespflege

22 Tel: 0221-837 03 37

KIDIX-Eltern-Kind-Kurse

23 Pfarrgemeinderat 2018 - Deutz Poll

PGR

24 Telefon: 0221-2294669

Polizeiposten Deutz

25 Telefon: 0221-2294669

Polizeiposten Poll

26 www.logopaedie-koeln-poll.de/

Praxis für Logopädie

27 https://www.sprachtherapie-deutz.de/

Praxis für Sprachtherapie

28 http://www.djkdvkoeln.de/

Sportverband DJK

29 Tel: 0221/221-99267

Stadt Köln

Amt für Kinder, Jugend und Familien, Abt. Kinderinteressen u. Jugendförderung,

Bezirksjugendpflege Mülheim

30 Tel: 0221-22124728

Stadt Köln Gesundheitsamt

31 Tel: 0221-27805-24

Stadt Köln Zentrum f. Frühbehandlung

32 https://caritas.erzbistum-koeln.de/koeln-skf/dienststelle_porz/

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln

Büro Porz

 

4. Ziele 

Unser Kath. Familienzentrum bietet als Netzwerk Kindern, Jugendlichen mit ihren Familien unterschiedlicher Kulturkreise und Religionszugehörigkeit, Familien- konstellationen und verschiedenen Lebensbedingungen umfassend Unterstützung, Beratung, Bildung und Begleitung.

Als kirchliche Einrichtung arbeiten wir mit christlich-ökumenischer Grundhaltung generationsübergreifend.

  • Vernetzung der sozialen Einrichtungen mit ihren jeweiligen Angeboten
  • Vernetzung der Angebote innerhalb des Stadtteils (kurze Wege, leichte Erreichbarkeit)
  • Erziehung, Bildung und Beratung
  • Ermöglichen von Begegnung und Kontakten
  • Förderung und Unterstützung der Familien in allen Lebenssituationen
  • Ganzheitliche Förderung der Familien und der Erziehungskompetenz
  • Information und Vermittlung von speziellen Angeboten außerhalb des Sozialraums
  • Integration von Menschen aus verschiedenen Kulturen, Konfessionen und  Gruppen und interkulturelle Öffnung bezüglich der gemeinsamen Sorge um Kinder, Jugendliche und ihre Familien
  • Bedarfsgerechte kontinuierliche Reflexion und Weiterentwicklung der Angebote
  • Transparenz durch Öffentlichkeitsarbeit
  • Vernetzung mit der Eltern- und Familienpastoral des Kirchengemeindeverbandes.

5. Angebote

Das Kath. Familienzentrum integriert, soweit möglich, die Angebote des Kirchengemeindeverbandes. Sozialformen werden jeweils im Blick auf die unterschiedliche Bevölkerungsstruktur berücksichtigt.

Die Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche, Eltern und Familien und Seniorinnen / Senioren:

1. Betreuung von Kindern in den Kindertagesstätten und Familienbildung

2. Hilfe, Beratung und Unterstützung in Fragen des Alltags (Familien- und Erziehungsberatung, Schuldnerberatung, Gesundheitsberatung, Deutsch-Sprachkurse und Bildungsmöglichkeiten, Leseförderung, Vorträge zu Mietrecht, Haushalt und Schulden, u.a.)

3. Religionspädagogische Kurse und Fortbildungen für Menschen im Stadtteil, pädagogische Themen-Elternabende (Elternkurse in Fragen Erziehung, Ernährung und Bewegung)  

4. Eltern-Kind-Gruppen und Vermittlung von Betreuungsmöglichkeiten wie Tagesmütter, Babysitter, Förderung von Familie & Beruf (Familienmessen, Kindergottesdienste, Meditationskreise, Wallfahrten, u.a.)

5. Offene Gruppen (Wandern, Bibelgruppe, Eine-Welt-Arbeit, Kontakt-Cafés, Angebote für Väter, Eltern-Cafés, u.a.)

6. Jahreszeitliche und musisch-kreative Eltern-Kind-Angebote (Karneval, Erntedank, Kirchenjahr, u.a.)

7. Grundlagen spirituellen Lebens wie Taufpastoral, Seelsorge und Begegnung bei Gottesdiensten und Pfarrfesten, Liturgiekreise

8. Soziales und kulturelles Programm der KjG (Kath. junge Gemeinde), der OT

(Offene Treff) TeeNTown in der Stegerwaldsiedlung, des Katholischen Bildungswerks mit Kolpingfamilie, Deutz-Poller-Forum, u.a.

Die Veränderungen in unserem Kirchengemeindeverband und die Entwicklungen in unseren Stadtteilen erfordern die stetige Reflexion und Weiterentwicklung unserer Angebote.

Der gemeinsame Pfarrgemeinderat und die Ortsausschüsse bemühen sich, den veränderten Bedingungen gerecht zu werden und hilfreiche Impulse umzusetzen, z.B. Mitorganisation von Stadtteil- und Patronatsfesten wie interkultureller Feiern, die unterschiedliche Feier des St. Martins-Festes in den einzelnen Stadtteilen, u.a.

Der Stadtteil Poll ist deutlich von klassischer Familienpastoral geprägt und verfügt bisher noch über viele engagierte ehrenamtliche Mitarbeiter/innen.

In der Stegerwaldsiedlung hingegen ist eine Familienpastoral ohne Kooperationspartner und professionelle Unterstützung kaum möglich.

In Deutz finden sich beide Erscheinungsformen nebeneinander, sie sind jedoch stark unterlegt von grundsätzlich veränderten Kommunikations- und Sozialformen. Mit der deutlich innerstädtischen Struktur der Bevölkerung ergibt sich hier eine signifikante Projektorientierung der Arbeit unter Einbeziehung wechselnder ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen. 

In Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern hat sich die pastorale Arbeit aus dem klassischen Umfeld der Gemeinde im Interesse an der Lebenswirklichkeit der Menschen zu einem offenen Raum des Kath. Familienzentrums geöffnet, das allen Räume für ein gelingendes, engagiertes, an christlichen Werten orientiertes Leben eröffnet. 

Dies erfordert projektorientierte und zeitlich begrenzte Angebote, die sich an den Bedürfnissen und der Bereitschaft zur Mitarbeit der Familien orientieren.

6. Personal und Qualifikation

Der Personalbedarf des Kath. Familienzentrums wird durch Haupt-, Neben und Ehrenamtliche gedeckt.

Die Arbeit des Kath. Familienzentrums wird multiprofessionell durch fachlich kompetente und kommunikativ geschulte Fachkräfte gestaltet. In individueller, familienfreundlicher Atmosphäre begleiten sie die einzelnen Personen durch alle Phasen des familiären Lebens.

Die in Anspruch genommenen Fortbildungen werden auf den prognostizierten Bedarf des Familienzentrums hin abgestimmt. Ergänzend besteht die Möglichkeit von trägerübergreifenden Schulungen. Auch eigene Schulungen im Rahmen des Familienzentrums DeutzPoll sind möglich.

7. Raumausstattung

Das Familienzentrum bietet Räumlichkeiten, die eine Begegnung, Beratung, Bildung und den Austausch für Familien und ihre Kinder ermöglichen. Die beteiligten Einrichtungen stellen neben den Räumen für die Kinder durch die Kooperation mit dem Kirchengemeindeverband auch Räume für Eltern zur Verfügung oder Räume, in denen sich Erwachsene und Kinder wohl fühlen können, z. B. Eltern-Kind-Kurse, Eltern­-Cafés, Yoga, u.a.

Dies umfasst ausdrücklich die Räume des Kirchengemeindeverbandes, schließt aber auch, wo möglich, Räume einzelner Träger und Kooperationspartner mit ein. 

8. Finanzierung

Der zusätzliche Finanzierungsbedarf des Kath. Familienzentrums erfolgt durch die Vernetzung der verschiedenen Kooperationspartner, d.h. durch die Mittel der jeweiligen Träger. Bei bestimmten Kursen und Angeboten kommen in der Regel auch Beiträge der Eltern hinzu. Grundsätzlich besteht ein großes Inte­resse, diese möglichst niedrig zu halten, um sie für alle Familien zu öffnen. Der einmalige Zuschuss von Seiten des Erzbistums und die regelmäßigen Zuschüsse von Seiten des Landes NRW sowie Spenden werden über ein eigens eingerichtetes Unterkonto der Rendantur verwaltet.

9. Steuerung der Angebotsstruktur und Qualitätssicherung

Zwei Steuerungsfunktionen sind für die Entwicklung einer vernetzten Angebots­struktur von zentraler Bedeutung:

* Der Aufbau und die Pflege von Kooperationsbeziehungen zu unter­schiedlichen Akteuren und

* die Koordinierung und Zusammenführung verschiedener Angebote.

Das Kath. Familienzentrum wird von einem Leitungsteam, der sog. Steuerungsgruppe, geführt. Dazu gehören Sr. Elke Stein TC (delegierte Leiterin, die hier Pfr. Jürgen Dreher vertritt) und die Leiter/innen der Verbundeinrichtungen. Aufgrund der wiederholten Personalwechsel in den vergangenen Jahren wird die Steuerungsgruppe seit einiger Zeit von einer Fachkraft begleitet. Die Steuerungsgruppe trifft sich in regelmäßigen Abständen, organisiert, reflektiert und gestaltet die Arbeit und Entwicklung des Familienzentrums gemäß dem Konzept. Die Weiterentwicklung erfolgt in Absprache mit Pfr. Dreher und dem Pastoralteam.

Regelmäßig finden Elternbefragungen zur Bedarfsanalyse und jährlich Abfragen zum Betreuungs- und Öffnungszeitenbedarf statt.

Abgelegte überprüfbare Dokumentationen bieten eine weitere Qualitätssicherung.

10. Öffentlichkeitsarbeit

Eine gute Öffentlichkeitsarbeit ist uns wichtig, um den Familien in unseren Stadtteilen unsere Arbeit transparent zu machen und sie vorzustel­len. Sie erfolgt durch:

-         Aushänge im Schaukasten

-         Flyer

-         Kath. Familienzentrum-Homepage mit Verlinkung zu den anderen Homepages

-         Mailinglisten

-         Plakate

-         Pressemitteilungen

-           Werbematerial

11. Ausblick

Nach dem Zusammenschluss der ursprünglich fünf eigenständigen Pfarrgemeinden zum Kirchengemeindeverband Deutz Poll möchten wir mit unserem Kath. Familienzentrum die Vorteile der Kooperation weiterhin im Blick behalten. Angesichts der Vielfalt der drei Stadtteile bemühen wir uns, als katholische Kirche gemeinsam mit den verschiedenen Kooperationspartnern die Angebote für und mit den Familien in Deutz und Poll generationsübergreifend breit zu fächern und sie damit umfassend ganzheitlich bei ihrer Entwicklung zu fördern.
 
Stand: 31.01.2018

 

Programm

Juli-Dezember 2018

 

 

U6 Gottesdienste:

09. Dezember

13. Januar

 

 

 

 

interessante Links:

www.erzbistum-koeln.de

www.familien234.de

www.maenerseelsorge-koeln.de

www.familie-vor-ort.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
© Pfarreienverbund Deutz Poll (E.B.)