18SBLogo Familienzentrum0924Herzlich Willkommen beim Katholischen (abgekürzt Kath.)

Familienzentrum  DeutzPoll

 

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Konzept Kath. Familienzentrum DeutzPoll

 

1. Vorwort

Mit dem Kath. Familienzentrum DeutzPoll bieten unsere Pfarrgemeinden St. Heribert in Deutz (inkl. Stegerwaldsiedlung) und St. Joseph und Hl. Dreifaltigkeit in Poll inmitten der Umbrüche unserer pluralen Gesellschaft den Familien in besonderer Weise Schutz und angemessene Begleitung in ihren unterschiedlichen Lebensverhältnissen. Kinder und Erwachsene finden hier Annahme, Wertschätzung, Gespräch, Begleitung und hilfreiche Lösungen angesichts der zahlreichen Spannungen und neuen Herausforderungen. Als katholische Kirche bemühen wir uns, die einzelnen Familien in den unterschiedlichen sozialen Erscheinungsformen zu stärken und ihnen in ihren sozialen, kulturellen und spirituellen Lebensformen entgegen zu kommen.

In seiner Enzyklika „Deus Caritas“ weist Papst Benedikt XVI darauf hin, dass die Sorge um das Wohl aller Menschen und die Sorge von Familienmitgliedern untereinander ein unverzichtbares Kennzeichen der Praxis der Kirche darstellen (DC 25).

So erleben wir die derzeitigen Umbrüche in Kirche und Gesellschaft als Chance zu neuen Anfängen und als Auftrag zu einer stärkeren Vernetzung. Unser Blick richtet sich insbesondere auf das Wachstum der Familie außerhalb der eigenen Wohnung und jenseits der kommerziellen Angebote. Unsere Hilfeleistungen und Unterstützung gelten unabhängig von Kirchenzugehörigkeit, Religion, Ethnie oder politischer Weltanschauung (s. DC 31). Gerade so wird Kirche spürbar und bereichert unsere Lebenswelt mit christlichen Werten.

Mit Papst Franziskus schauen wir auf die Familie von Nazareth. Sie hilft uns, die große Mission der Familie neu zu entdecken: Platz zu schaffen für die Ankunft Jesu. Jesus aufzunehmen in der Familie, in der Person der Kinder, des Ehepartners, der Großeltern… Jesus ist dort. Dort will er aufgenommen werden, damit er im Geiste in jener Familie aufwachsen kann. Jede christliche Familie kann – wie Maria und Josef es taten– Jesus aufnehmen, ihm zuhören, mit ihm sprechen, ihn bewahren und schützen, mit ihm wachsen; und auf diesem Weg die Welt verbessern. (Papst Franziskus, Katechese über die Familie, 17.12.2014)

Alle sind eingeladen, mit ihren je persönlichen Begabungen und Fähigkeiten mit zu wirken und den Menschen die Frohe Botschaft des Evangeliums zu verkünden.

 

2. Sozialraumanalyse unseres Pfarreienverbundes

Die Strukturdaten ergeben für den Verbund des Familienzentrums ein nach Stadtteilen deutlich differenziertes Bild.  (s. Sinus-Studie)

Das Einzugsgebiet besteht aus drei Stadtteilen mit unterschiedlicher Prägung, die insgesamt als typisch städtisch / innenstädtisch gelten können. 

In Stichworten lassen sich die Stadtteile folgendermaßen kennzeichnen:

 

a: Stegerwaldsiedlung

Dieser Stadtteil gehört politisch zu Mülheim Süd. Er ist historisch geprägt durch die Werkssiedlungen (Motorenwerke Deutz) und durch den Sozialen Wohnungsbau, der ursprünglich dezidiert katholischen Charakter hatte.

Die Anzahl der Katholik/innen liegt heute bei ca. 1000. An kirchlichen Gebäuden/ Einrichtungen finden sich hier neben Kirche und Pfarrheim St. Urban das Kath. FamilienForum Deutz/ Mülheim und die Offene Tür TeeNTown. Seit 2008 ist der bis dahin katholische Kindergarten (Ulitzkastr. 34) in Trägerschaft der Fröbelstiftung.

Die Kooperation mit den Kitas und Jugendeinrichtungen wurde in den vergangenen Jahren im Bereich der Stegerwaldsiedlung verstärkt. Die Zusammenarbeit dieser Einrichtungen bei kirchlichen Feiern wie an St. Martin und auch beim Siedlungs- oder Stadtteilfest im Spätsommer ist selbstverständlich geworden. Dies sind positive Auswirkungen der Initiative Mülheim 2020. Auch im Bereich offener Familienarbeit besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Verbundpartner Kath. FamilienForum.

Der Stadtteil kennzeichnet sich derzeit durch den hohen Anteil an sozialem Wohnungsbau, einen erhöhten Anteil an Arbeitslosen bzw. ALG2 unterstützten Haushalten. Durch Zuzug ist der Anteil an Haushalten mit Migrationshintergrund in den letzten Jahren stark gestiegen.

Aufgrund der Sanierungsmaßnahmen und Aufstockungen vieler Häuser seitens der Wohnungsbaugenossenschaft und der damit verbundenen Aufwertung der Gebäude verändert sich die Bevölkerungsstruktur der Stegerwaldsiedlung erneut. Die neuen Mieter/innen sind häufig in Wohngemeinschaften lebende Student/innen und finanziell gut gestellte Familien.

Die Bebauung der Brachflächen der Motorenwerke Deutz mit innerstädtischem Wohnungsbau – inkl. Erschließung eines direkten Zugangs zum Rheinpark – hat begonnen. Ab Januar 2019 ist geplant, dass eine weitere Kita in Trägerschaft der Fröbelstiftung mit 100 Plätzen zahlreiche Familien mit Kleinkindern betreut, die im direkten Umfeld wohnen bzw. leben werden.

Die Stegerwaldsiedlung ist einer der Stadtteile in Köln mit der höchsten Geburtenrate.

Verglichen mit anderen Teilen Kölns weist die Kriminalstatistik laut Auskunft der Polizei hier stark unterdurchschnittliche Fallzahlen auf.  Viele Mitbürger/innen fühlen sich jedoch angesichts zahlreicher dunkler Ecken und unzureichend beleuchteter Wege wie durch zunehmenden Drogenkonsum um die Offene Tür nicht sicher. Ein vermehrter Einsatz von Sozialarbeitern und „Streetworkern“ ist geplant.

 

b: Deutz

Deutz gehört politisch zum Stadtteil Innenstadt. Dies entspricht auch der Bevölkerungsstruktur und der Entwicklung der Wirtschaftsstruktur.

Mehrere signifikante Bauprojekte kennzeichnen die Veränderung im Stadtteil Deutz.

Der Neubau mehrerer Verwaltungsgebäude (öffentlicher und privater Arbeitgeber) konzentriert sich um den Bahnhof Deutz. Diese Gebäude stehen für eine Entwicklung in der Wirtschaftsstruktur des Stadtteils, die sich sichtbar in der Auswahl an Geschäften in der Deutzer Freiheit niederschlägt. Aus 1 €-Shops wurden Bistros.

Der Abriss des Barmer Viertels 2006 und die Umwandlung von Wohnungen einer Wohnungsbaugenossenschaft in Eigentumswohnungen stehen stellvertretend für die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur. Eine erhöhte Fluktuation der Wohnbevölkerung ist markant, zugleich schrumpft die Gesamtzahl der Bevölkerung. Die Anzahl von ein und zwei Personen Haushalten steigt. Familien mit 2 Kindern ziehen oft in andere Stadtteile mit größeren Wohnungen bzw. geringeren Mieten. Der Stadtteil wird also erkennbar „innerstädtischer“, auch hinsichtlich der Größe und Sozialstruktur der hier lebenden Familien.

 

Östlich des Autobahnzubringers ist die Lage relativ stabil. Viele Mietwohnungen in großen Wohneinheiten kennzeichnen diesen Bereich ebenso wie ein erhöhter Anteil an Studierenden, die jedoch nicht das soziale Umfeld prägen. Aufgrund der Diskussionen um die Verlegung der Hochschule ist die Entwicklung unsicher. Südlich der Severinsbrücke bleibt die Lage relativ stabil. Hier gibt es viele Mietwohnungen einer Wohnungsbaugesellschaft, bei der bisher keine Privatisierungstendenzen erkennbar sind. Viele Mieter wohnen schon seit Jahren hier, der Zuzug neuer Familien erfolgt mehr durch einen Generationenwechsel.
 

Die Herausforderung für die Kirche besteht hier in der Aufgeschlossenheit gegenüber den jüngeren Milieus und der veränderten, im Stadtteil gelebten Alltagskultur. Als Kirche müssen wir dorthin gehen, wo die Menschen sind, und mit ihnen ins Gespräch kommen.

 

c: Poll

Der Ortsteil Poll gehört politisch zu Porz. Innerhalb des Seelsorgebereichs gilt er als der dörfliche Stadtteil. Dies entspricht dem baulichen Charakter um St. Joseph und der als relativ intakt empfundenen Sozialstruktur der Gemeinde.

In den letzten Jahren wurden hier einige Industriebrachflächen (Poller Kirchweg) neu erschlossen und mit Wohnungen bebaut. Außerdem sind zahlreiche Gärten und Felder mit Reihenhäusern / Mehrfamilienwohnungen bebaut worden, andere stehen kurz vor der Erschließung. Ein verstärkter Zuzug von Familien mit (kleinen) Kindern wird in den nächsten Jahren erwartet. Als Kath. Familienzentrum bemühen wir uns, mit unseren Angeboten entsprechende Hilfe zu leisten.  

Zurzeit gibt es in Poll mehrere Wohnheime bzw. Flüchtlingsunterkünfte. Die hier wohnenden Sinti und Roma bilden einen Schwerpunkt in der Arbeit des SKM Zentrums. In weiteren Unterkünften sind Asylsuchende oder Menschen in Maßnahmen zur Integration untergebracht. Die Anzahl ihrer Bewohner/innen ist jedoch rückläufig und die Planungen der Stadt sehen eine Auflösung der Heime vor. 

Der überwiegende Teil Polls kann als vorstädtisch, nicht  ländlich, bezeichnet werden. In diesem Stadtteil befindet sich der höchste Anteil an Eigentumswohnungen bzw. Häusern unseres Seelsorgebereichs. Die Wohnbevölkerung ist relativ stabil, in der deutschen Bevölkerung gibt es kaum Arbeitslosigkeit.

Die Vernetzung der Familien ist hier erkennbar größer als in den anderen Stadtteilen. Signifikant ist die meist höhere Anzahl an Kommunionkindern im Verhältnis zur Größe der Katholikenzahl. Die sinkende Zahl der Firmanden weist auch hier auf die Sinn- und Glaubenskrise der Jugendlichen und ihre zunehmende Distanz zur Kirche hin. Aufgrund der Ganztagsschule und erhöhter Anforderungen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf ist eine regelmäßige Jugendarbeit, auch Verbandsarbeit, kaum noch möglich.

Manche Aktivitäten kirchlicher Arbeit (Familiengottesdienste, Ferienfreizeiten, Fußballverein) werden noch stark frequentiert, gleichzeitig nehmen Traditionsabbrüche wie z.B. Schützenverein, sinkende Zahl der Firmanden, etc., zu.

 

3. Aufbau des Kath. Familienzentrums

 

3.1 Struktur

Das Kath. Familienzentrum ist in Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten, der Jugendarbeit, dem FamilienForum und anderen kirchlichen Trägern entstanden. Es versteht sich als ein Netzwerk, das Familien jeder Konfession/ Religion und jeder Sozialform unter­stützt, fördert, begleitet und berät. Alle beteiligten Einrichtungen und Gruppen des Pfarreienverbundes koope­rieren und profitieren von diesem Netzwerk.

Das Kath. Familienzentrum  DeutzPoll ist ein Verbund der Kindertagesstätte St. Joseph und  St. Heribert (Schwerpunkteinrichtung), der Kindertagesstätte samt SKM-Zentrum Rolshover Hof, der Kindertagesstätte ALEXIANER PÄNZ mit integrativem Ansatz und integriertem Wohnen der Alexianer und dem FamilienForum Deutz Mülheim.

Zum Koordinationskreis gehören auch Vertreter des Pfarrgemeinderates (aus Deutz und Poll) und ein Vertreter des Kirchengemeindeverbandes als Trägervertreter.

Innerhalb des Familienzentrums hat jede Einrichtung Schwerpunkte hinsichtlich der Angebote, entsprechend ihrer jeweiligen Trägerschaft und Aufgabenfelder. Darüber hinaus ergeben sich aus der Sozialraumanalyse Schwerpunkte, die in der Verortung der jeweiligen Angebote umgesetzt werden.

Dank des Kath. Familienzentrums und den weiteren Trägern der Kinder- und Jugendhilfe können wir vielen Menschen aktiv mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Das Zusammenleben von Erwachsenen mit Kindern gewinnt in Gemeinschaft, in Riten und kulturellen Impulsen an Wertigkeit. Unsere Feiern, Feste, Gottesdienste, Initiativen, Projekte, Gruppenarbeit mit der gesamten Jahresplanung knüpfen daran verbindlich an. 

Über die Ziele des Landes NRW hinaus verstehen wir die Arbeit des Kath. Familienzentrums als pastorale Aufgabe, der sich unsere Kirche verpflichtet weiß.  Diese Aufgabe weist über die bisherigen klassischen Aufgaben für Familien hinaus, die an den einzelnen Kirchorten verwurzelt waren.

 

 

 

 

3.2. Leitung und Verbundpartner 

 

Leitung:

Sr. Elke Stein TC, delegierte Leiterin                                         

 

Tel.: 0176-34237639

 

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Verbundpartner

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1. Kindertagesstätte St. Heribert    

Schwerpunkteinrichtung                  

Eva-Maria Ruckes 

Lorenzstr. 5-7  

50679 Köln 

Tel.: 0221/811376 

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2. Kindertagesstätte St. Joseph
Jutta Karopka


Poller Hauptstr. 26b


51105 Köln


Tel.: 0221/8307229


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3. Kindertagesstätte ALEXIANER PÄNZ                                           

logo_claimLaura Kruszczak 

Rolshover Kirchweg 121             

51105 Köln 

Tel.: 0221/7099413401 

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4. Kindertagesstätte SKM Zentrum-Poll

Frank Manterfeld 

Am Rolshover Hof 12  

51105 Köln 

Tel.: 0221/836751

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Logo_ffc5. FamilienForum Deutz Mülheim

 

Karina Büscher-Lueb
An St. Urban 2


51063 Köln
Tel.: 0221/88044-11


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Die folgenden Punkte ab 3.3 sind noch in Bearbeitung.

 

Programm

Juli-Dezember 2018 

 

U6 Gottesdienste:

14. Oktober

04. November

09. Dezember

13. Januar

 

interessante Links:

www.erzbistum-koeln.de

www.familien234.de

www.maenerseelsorge-koeln.de

www.familie-vor-ort.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
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